Der Mann oder die Frau am Spielfeldrand wird immer wichtiger. Das zeigt nicht zuletzt der mediale Wirbel um Pep Guardiola, Joachim Löw, José Mourinho und andere. Ihnen werden Millionen dafür bezahlt, Spieler zu einer Mannschaft zu formieren, das Beste aus dem Einzelnen herauszuholen und fruchtbar zu machen für das Ganze. Dabei geht es längst um mehr als ein paar Spielzüge auf dem Whiteboard.

Sportcaoch sein, will gelernt werden ...
Sportcaoch sein, will gelernt werden ...

Mehr als Strategie

Ein Coach muss im Sport heute wesentlich mehr leisten als strategisch Spielzüge auszuhecken. Theorie und Spielphilosophie sind noch immer wichtig, aber als entscheidend gelten heute die Softskills, die ein Coach haben muss, um ein Team zu leiten. Spielerkenntnisse – und damit ist nicht nur die Performance auf dem Feld, sondern auch deren persönliche Verfassung, die individuelle Psychologie angesprochen – können Matchentscheidend sein.

Konflikte, Machtkämpfe und Streitereien

Die Bereitschaft, sich in ein Team einzuordnen, darin einen ganz bestimmten Part zu «spielen», muss erst einmal etabliert werden. Dabei können kleine und kleinste Dinge über wichtige Siege – oder eben Niederlagen – entscheiden. Machtkämpfe und Streitereien müssen vom Coach postwendend erkannt, aufgegriffen und nachhaltig entschärft werden. Teamkonflikte waren schon manch grosser Mannschaft Untergang…

Auf die Persönlichkeitsebene kommt’s an

Ein Sportcoach kennt sich also nicht nur fachlich, sondern auch auf der Persönlichkeitsebene aus. Er identifiziert Rollen und Typen und kann diese so kombinieren, dass ein gewinnbringendes Gleichgewicht und im besten Falle gar Synergien entstehen können. Das ist eine hohe Kunst, die erlernt werden muss. Dazu bietet sich beispielsweise eine Ausbildung zum Coach an.

Der Weg zum Sportcoach

Eine Coaching-Ausbildung hat den Schwerpunkt nicht im Sport, das brauch sie auch gar nicht – denn die fachliche Kompetenz wird vorausgesetzt respektive in einem anderen Kontext erarbeitet. Konstruktives Denken in Problemsituationen, Umgang mit Neueintritten oder Austritten, Persönlichkeitstypen, Gruppendynamik – das sind Themen, die hier im Vordergrund stehen. Die Ausbildung zum Coach ist weniger eine Sport- als vielmehr eine Lebensschule.

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